zurück zur Übersicht Compex Muskelstimulatoren
Das Prinzip der Elektrostimulation besteht darin, die peripheren Nervenfasern mit kleinen elektrischen Impulsen zu stimulieren, die durch die Oberfläche übertragen werden. Dabei werden genau die Vorgänge nachgeahmt, die an der Muskelkontraktion unter der Kontrolle Ihres Gehirns beteiligt sind. Der Muskel kann nicht zwischen willentlich und elektrisch induzierter Kontraktion unterscheiden. Die bewirkte Muskelarbeit ist immer die gleiche.
Die Elektrostimulation mit Compex-Geräten erfolgt mittels "optimaler" Impulse. Diese werden von elektronischen Komponenten sehr hoher Qualität im Gerät erzeugt. Die vom Stromgenerator abgegebenen Impulse sind perfekt rechteckig, biphasisch und symmetrisch. Zur Erlangung der Wirksamkeit müssen die Impulse zudem relativ stark sein. Die Sicherheit wird gewährleistet, da der Strom immer perfekt unter Kontrolle ist.
Die Übertragung erfolgt mit Hilfe von Elektroden, die an genau spezifizierten Stellen am Körper angebracht werden. Die Auswahl der Elektrodengröße und Ihre Plazierung auf den Muskeln ist entscheidend für die Wirkung der Technik. Daher sollten Sie hier mit besonderer Sorgfalt vorgehen und die Anweisungen strikt befolgen.
Um Ihren individuellen Reizpunkt genauer zu lokalisieren, können Sie die positive Elektrode etwas verschieben und mit der selben Impulsstärke fortfahren bis Sie den Punkt gefunden haben, an dem der Muskel am kräftigsten kontrahiert.
Es bestehen in keinem Fall gesundheitliche Risiken, wenn die Anwendungshinweise beachtet werden. Auch bei fehlerhafter Platzierung der Elektroden bestehen keine Risiken. Geringe Abweichungen vom exakten motorischen Punkt können durch die Impulsstärke ausgeglichen werden. Verletzungen durch zu hohe Stromstärken sind ausgeschlossen, da der Strom während der Kontraktionsphase rampenförmig ansteigt und somit ein Riss von Muskeln oder Sehnen vermieden wird. Diese Methode der Muskelstimulation wird in der Medizin schon seit Jahrzehnten angewendet, so daß auch keine Langzeitschäden zu befürchten sind.
Eventuell können leichte Schmerzen auftreten, wenn Plus- und Minuselektrode zu nahe nebeneinander liegen, oder wenn die Elektroden zu nah an Gelenken positioniert sind.
Ausschlußkriterien sind: Unterleibsbereich bei Schwangerschaft, Epilepsie, Herzschrittmacher und die Anwendung im Kopfbereich.
Je nach Hautbeschaffenheit können die gleichen Elektroden für 20-25 Anwendungen genutzt werden. Bei fettfreier und rasierter Haut sogar für über 30 Anwendungen. Sollte die Haftkraft der Elektroden nachlassen, sind diese allerdings zu ersetzen. Die optimale Übertragung des elektrischen Impulses ist nur bei gut haftenden Elektroden gewährleistet. Im Lieferumfang des Gerätes befinden sich 4 Beutel mit insgesamt 8 kleinen und 4 großen Elektroden. Weitere können nachgekauft werden.
Ja. Durch eine Verbesserung der lokalen aeroben Stoffwechselkapazität des Muskels (Zunahme von Kapillaren sowie der oxidativen Enzymkapazität) kann auch die Leistungsfähigkeit im Ausdauerbereich erhöht werden.
Eine Untersuchung bei Skilangläufern hinsichtlich der Verbesserung der aeroben Kapazität weist auf eine Verbesserung von Ausdauer und Kraft der oberen Extremität nach einem Compex Training hin (Leipzig 1999).
Durch die lokale Muskelstimulation kommt es nur zu einer unwesentlichen Steigerung des Gesamtumsatzes, somit kommt es beim Training auch zu keinem nennenswerten Verbrauch von Fetten.
Ja. Durch die Kräftigung der unter dem Unterhautfettgewebe liegenden Muskeln wird ein Straffungseffekt erziehlt.
Ja: Eine Untersuchung bei Profibasketballern verglich die Sprungkraftentwicklung einer Gruppe, die zusätzlich zum normalen Training mit dem Compex trainierte, mit der einer Gruppe, die ausschließlich auf herkömmliche Weise trainierte. Bei der Compex Gruppe ließ sich eine deutlich bessere Sprungkraftentwicklung feststellen als in der Kontrollgruppe (Studie bei Compex Deutschland zu erlangen).
Durch die Kontraktion des Muskels während des Trainings kommt es zu einer Anpassung der Muskelfasern. Im Programm anaerobe Ausdauer bzw. Hypertrophie bzw. Bodybuilding geschieht dies durch eine Zunahme des Muskelquerschnitts (Massegewinn).
In dem Programm werden drei physiologische Vorgänge im Muskel vereint. Es kommt im Verlauf des Programms zu einer gesteigerten Durchblutung (Beseitigung toxischer Abbauprodukte, z.B. Laktat), zum Ausstoß von Endorphinen und zu einer Lösung der Muskelspannung. Diese Vorgänge sorgen für eine schnellere Regeneration der Muskulatur.